AUSSCHREIBUNGSINFORMATIONEN

Lichttechnische und thermische Prüfungen im Rahmen der Ausschreibung ”Entwicklung einer bei extremen Betriebsverhältnissen sicher betriebenen, energieeffizienten Lampenkörperfamilie für T5 und T8 Lamp

Die erste Phase der Arbeiten wurde am 03. Februar 2014 begonnen und am 03. Dezember 2014 beendet. Dabei haben wir - neben der Nachforschung der Fachliteratur – vorläufige Messungen und Prüfungen zwischen den zu diesen Forderungen passenden und derzeitig erreichbaren Lampenkörper geleistet. Wir haben mehrere Lampenkörper, Leuchtröhre, Betriebsmittel besorgt und mit diesen die folgenden Prüfungen vorgenommen:

  • Mit Goniofotometrie haben wir bei allen Lampenkörpern die Lichtverteilung und den Lichtstrom bestimmt, und auf Grund der Ergebnissen haben wir im Interesse der späteren Berechnungen für alle Lampenkörper die EULUMDAT-Files zusammengestellt.
  • Wir haben die nach der Einschaltung binnen 2 Stunden entstehende Anlauf-Erscheinungen der Lampenkörper - die lichttechnische, chromatische und elektrische Parameter inbegriffen - überprüft.
  • Mit der Regulierung der Umgebungstemperatur in einer Wärmekammer haben wir die Veränderungen der Lichtströme bzw. Wärmeverhältnissen in den Leuchtkörpern in Abhängigkeit der Umgebungstemperatur bestimmt. 
  •  Mit Goniofotometrie und spektroradiometrischen Messungen haben wir die im form von Wärme und Licht abgegebene Energiebilanz der Leuchtröhre (mehrere Typen) in den Lampenkörpern bestimmt.
  • Mit der Hilfe eines Programms für Dimensionierung der Beleuchtung haben wir berechnet, welche lichttechnischen Parameter sind bei gegebenen Raumverhältnissen mit verschiedenen Lampenkörpern erreichbar. Die Dimensionierung wurde für 6 Räume aufgestellt (kleine, mittlere und große Räume, mit normalen und dunkleren Grenzflächen). Mit den erhaltenen Ergebnissen haben wir bewertet, wie die Lichtverteilung der Lampenkörper in den einzelnen Raumtypen erreichbaren lichttechnischen Parametern beeinflussen.

Die Mess- und Berechnungsergebnisse bzw. die davon abgezogene Folgerungen haben wir als Abschluss der 1. Arbeitsphase in dem Teilbericht zusammengefasst.


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